Sakine Yilmaz - GEW koproduziert Film über kurdische Gewerkschafterin

Ein neuer Dokumentarfilm schildert das Schicksal der kurdischen Gewerkschafterin Sakine Yılmaz, die 2016 aus der Türkei flüchtete und nun als Asylbewerberin in Köln lebt. Koproduziert wurde der Film von der GEW und der Bildungsinternationalen (BI).  Der Kurzfilm "Die Reise von Sakine Yılmaz" zeigt das Leben der Kurdin in Deutschland und thematisiert, dass Zehntausende Lehrerinnen und Lehrer in der Türkei unterdrückt und verfolgt werden.    
Im Interview mit der "E&W" sagte Yılmaz im Dezember 2016: "Ich bin nur eine von vielen, der unterstellt wird, eine Terrororganisation zu unterstützen. Die AKP-Regierung betreibt eine Hexenjagd gegen alle ihre Kritiker. Demokraten, Sozialisten, Laizisten und Kurden – allen, die sich für eine friedliche Lösung des Kurdenkonflikts engagieren, wird das Leben sehr, sehr schwer gemacht. Die Menschen werden schikaniert und mit allen Mitteln daran gehindert, ihre Stimme gegen die Machenschaften von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan zu erheben."
Weitere Infos zu dem Film gibt es hier.