GEW: Kultusminister soll mehr Geld für Bildung durchboxen

Hannover, 16. Dezember 2019: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Niedersachsen fordert Kultusminister Grant Hendrik Tonne auf, 2020 endlich das Geld für umfassende Verbesserungen in der Bildung durchzuboxen. Die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth überreichte ihm am 16. Dezember vor dem Landtag eine Liste zentraler Forderungen für den Schulbereich sowie symbolisch rote Boxhandschuhe.

„Wir fordern: Runter mit der Arbeitszeit, mehr Geld für die schlechter bezahlten Grund-, Haupt- und Realschullehrkräfte und volles Weihnachtsgeld für Beamtinnen und Beamte. Dazu muss die Zwangsteilzeit pädagogischer und therapeutischer Fachkräfte mit einem Vollzeit-Anspruch für alle enden“, gab die Landesvorsitzende dem Minister ins letzte Landtagsplenum 2019 mit. Da der Haushaltplan für 2020 aber bereits geschrieben sei, müssten die Versäumnisse der Landesregierung nun im nächsten Jahr rasch behoben werden.

„Die Bildung in Niedersachsen leidet insgesamt in Schulen, Hochschulen und der Erwachsenenbildung unter einer dramatischen Unterfinanzierung. Das muss endlich aufhören“, verlangte Laura Pooth am Landtag.

V.i.S.d.P.:
Christian Hoffmann
Gewerkschaftssekretär / Pressesprecher
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