Tarifstreit ist nach langwierigen Verhandlungen beendet

Der Tarifstreit für den öffentlichen Dienst der Länder ist nach langwierigen Verhandlungen beendet.
Das Erreichte: Die Beschäftigten bekommen bis März 2022 1300 Euro steuer- und sozialabgabefrei als Corona-Sonderzahlung, die Gehälter steigen ab 1. Dezember 2022 um 2,8 Prozent. Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate.
Die Bewertung der GEW: Das ist ein verantwortungsvoller Abschluss in schwieriger Corona-Zeit.

„Mit Blick auf die aktuelle Pandemie-Situation ist der Abschluss zu vertreten“, erklärte die GEW-Vorsitzende Maike Finnern. „Viele Beschäftigte haben genau so wie wir mehr erwartet. Die Arbeitgeber waren aber leider nicht bereit, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in der Corona-Krise gerecht zu werden.“

Die Kernpunkte des Tarifabschlusses:

  • Corona-Sonderzahlung in Höhe von 1.300 Euro bis März 2022, steuer- und sozialabgabenfrei
  • 2,8 Prozent mehr Gehalt ab dem 1. Dezember 2022
  • Gesprächszusage über Beschäftigungsbedingungen für studentische Hilfskräfte
  • Höhere Zulagen für während der Corona-Pandemie besonders belastete Beschäftigtengruppen im Gesundheitsbereich 
  • Vertragslaufzeit: 24 Monate

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